Der Kirchenbezirk Niedersachsen-West hat einen neuen Superintendenten: P. Markus Nietzke aus Hermannsburg

Am Samstag, 20. Oktober wurde Pastor Markus Nietzke von der Kirchenbezirkssynode Niedersachsen-West der Selbständigen Evangelischen Lutherischen Kirche an ihrem dritten Sizungstag Pfarrer Markus Nietzke, BA (54) aus dem Pfarrbezirk Bleckmar-Hermannsburg (Kleine Kreuzkirche) zum neuen Superintendenten gewählt. Seine Amtszeit wurde nicht befristet. Zugleich wurden erneut in den Bezirksbeirat als leitendes Gremium des Kirchenbezirks gewählt: P. Martin Rothfuchs (Tarmstedt) und Herr Hans-Jürgen Geiß (Dörverden), je für weitere fünf Jahre. P. Carsten Voß (Verden) wurde neu in den Bezirksbeirat – ebenfalls für fünf Jahre – gewählt.

Auf der Kirchenbezirkssynode wurden zudem Frau Dorit Schmidt als Diakoniebeauftragte des Kirchenbezirks gewählt und Herr Bernhard Poppe (Farven) für weitere fünf Jahre in die Finanzkommission entsandt.

Wie es gehen könnte, den Wandel im Kirchenbezirk strukturell weiter positiv zu gestalten, erläuterte P. Martin Rothfuchs (Tarmstedt) anhand ausgewählter Folien. Er hatte diese aufgrund der seitens des Bezirkbeirates erbetenen Rückmeldungen aus fast allen Pfarrbezirken des Kirchenbezirks Niedersachsen-West der SELK ausgewertet und geordnet. Anhand von Leitfragen wurden alle Pfarrbezirke per Synodalentscheidung im Mai 2018 (dort tagten die Delegierten zu Kirchenbezirkssynode bereits zwei Tage) vorab danach gefragt, welche Gottesdienstzeiten für die Pfarrbezirk praktikabel sind, was neben definierter Kernaufgaben des Pastors als Schwerpunkte lokaler Arbeit vor Ort zu benennen wäre, worin Pfarrbezirke stark seien und mit anderen kooperieren könnten und schließlich, am welcher Stelle Pfarrbezirke gerne die Hilfe aus anderen Pfarrbezirken in Anspruch nehmen würden.

Unter dem üblichen Tagesordnungspunkt „Verschiedenes“ wurden Termine des nächsten Jahres in Aussicht genommen. Die Kirchensynode hat Delegierte für eine Wahlperiode von vier Jahren auf die 14. Kirchensynode der SELK in Balhorn zu entsenden als auch eine Reihe von Vorschlägen zur BEsetzung von vakant werdende Stellen in der Kirchenleitung zu machen.

Die Kirchensynode endete mit dem Reisesegen, der vom neuen Superintendenten mit den Synodalen gebetet wurde.