Die sieben letzten Worte unseres Erlösers vom Kreuze (J. Haydn)

Das Grieg Quartett Leipzig, 2016 von vier Musikern des Gewandhausorchesters gegründet ist eine feste Größe im Leipziger Musikleben. Mit Auftritten im Gewandhaus, in der Grieg-Begegnungsstätte, dem Mendelssohn- und Schumannhaus, dem Bundesverwaltungsgericht, dem Alten Rathaus und dem Museum der bildenden Künste und Open-Air ist es mit vielfältigem Repertoire zu erleben. Zu Griegs 175. Geburtstag spielte es beim Festakt vor dem norwegischen Botschafter in Deutschland und sieht es als ein eines seiner Ziele an, Griegs Musik und das vielfältige Repertoire an skandinavischer Musik für Streichquartett einem breiten Publikum nahe zu bringen. In der Kleinen Kreuzkirche Hermannsburg wird das Streichquartett „Die sieben letzten Worte unseres Erlösers am Kreuze (der Titel der Erstausgabe lautet: Musica instrumentale sopra le 7 ultime parole del nostro Redentore in croce, von Joseph Haydn aus dem Jahre 1787 am Samstag, 21. März 2020 ab 19.30 Uhr aufführen. Bei der Komposition, die in mehreren Fassungen vorliegt, handelte es sich ursprünglich um eine Passionsmusik rein für Streichquartett.

quartett gwh 20

Das Grieg Quartett versucht damit, die Tradition des Gewandhausorchesters und großer europäischer und amerikanischer Quartette weiterzureichen mit großartiger Musik, die von den großen Komponisten hervorgebracht wurden – Literatur für Streichquartette!

Die Mitglieder:
Elisabeth Dingstad, Violine, geboren 1984 und stammt aus Norwegen.
Gunnar Harms, Violine, geboren in Holzminden verbindet viele familiäre Begegnungen mit Hermannsburg. Nach Engagements beim European Community Chamber Orchestra und den Münchner Philharmonikern wurde er 1995 Mitglied des Gewandhausorchesters Leipzig. Er ist Konzertmeister des Leipziger Kammerorchesters und des Mendelssohn Kammerorchesters Leipzig, wobei er sehr gern auch den Bogen mit dem Taktstock tauscht. Er selbst meint: „Ich wäre wirklich sehr froh, einmal in dem Ort zu konzertieren, in dem ich als Kind so viel Zeit verbracht habe. Es gibt ja in der Familie Harms mehr Theologen als Musiker, aber es ist doch immer schön, wenn man als Musiker ein geistliches Werk spielen darf und so die beide Disziplinen miteinander verbinden kann…“.
Immo Schaar, Viola, wurde 1970 stammt aus Gotha
Christoph Vietz, Violoncello, geboren 1965, stammt aus Görlitz.